Steuererklärungen

Erstellung von Steuererklärungen, Jahresabschlüssen für Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften mit und ohne Plausibilitätsprüfung

Allgemeine Beratung

Steuerplanung und Steuergestaltung zur Senkung der steuerlichen Belastung, Beratung und Betreuung bei steuerlichen Außenprüfungen

Wirtschaftliche Beratung

-> Analyse der betriebswirtschaftlichen Auswertung -> Existenzgründungs- und Investitionsberatung -> Gestaltung von Unternehmenskäufen und -verkäufen -> Beratung bei der Wahl der Unternehmens- sowie Rechtsform

Auf uns können sie zählen!

Viele weitere Leistungen und ein umfangreiches Netzwerk

Zentrale Lage

Gut zu erreichen befindet sich unsere Kanzlei im Herzen Dresdens auf der Neustädter Seite der Elbe

Netzwerk

Kooperationspartner in mehreren Bundesländern - von Anwälten über Mitgliedschaften bis zu Spezialisten

Kooperation

Starke Partner auch aus der unmittelbaren Nachbarschaft lassen keine noch so spezielle Frage offen

Teamgeist

Ein starkes und gut geschultes Team hält in unserer Kanzlei die Räder am Laufen

Mandantenstimmen

Das sagen unsere Mandanten und Kunden über uns:

Letzte Beiträge:

Nutzungsdauer von Computer-Hard- und Software auf ein Jahr verkürzt

Bestimmte digitale Wirtschaftsgüter können rückwirkend zum 1.1.2021
sofort abgeschrieben werden. Die entsprechende Regelung geht aus einem Schreiben des Bundesministeriums der
Finanzen vom 26.2.2021 hervor. Damit wird die Nutzungsdauer für
Computer von drei Jahren auf ein Jahr reduziert
und die AfA-Tabelle für
allgemeine Anlagegüter entsprechend geändert. Die Sofortabschreibung
kann wahlweise in Anspruch genommen werden.

Zu den benannten digitalen Wirtschaftsgütern gehören materielle Wirtschaftsgüter
wie Computerhardware und immaterielle Wirtschaftsgüter wie Betriebs- und
Anwendersoftware. Darunter fallen darüber hinaus auch ERP-Software, Software
für Warenwirtschaftssysteme oder Anwendungssoftware zur Unternehmensverwaltung
oder Prozesssteuerung.

Die neue Regelung kann in den Gewinnermittlungen für Wirtschaftsjahre,
die nach dem 31.12.2020 enden, angewendet werden. In Gewinnermittlungen nach
dem 31.12.2020 kann sie auch auf entsprechende Wirtschaftsgüter angewendet
werden, die in früheren Wirtschaftsjahren angeschafft oder hergestellt
wurden und bei denen eine andere als die einjährige Nutzungsdauer zugrunde
gelegt wurde. Dies gilt ab dem Veranlagungszeitraum 2021 entsprechend für
Wirtschaftsgüter des Privatvermögens, die zur Einkünfteerzielung
verwendet werden.

Drittes Corona-Steuerhilfegesetz in Kraft

Nur eine Woche nach dem Bundestag hat am 5.3.2021 auch der Bundesrat dem Dritten
Corona-Steuerhilfegesetz zugestimmt. Darin enthalten sind nachfolgende Verbesserungen
bzw. Änderungen:

Da Familien besonders von den pandemiebedingten Einschränkungen
betroffen sind, wird pro Kind ein einmaliger Kinderbonus von 150 € (im
Vorjahr 300 €) auf das Kindergeld gewährt. Dieser Bonus wird mit dem
steuerlichen Kinderfreibetrag verrechnet. Er wird nicht auf die Grundsicherung
angerechnet. Der Einmalbetrag soll im Mai 2021 ausbezahlt werden. Anspruch besteht
für jedes Kind, das in diesem Monat kindergeldberechtigt ist. All jene
Kinder, für die im Mai 2021 kein Kindergeldanspruch besteht, werden dennoch
mit dem Kinderbonus bedacht, wenn für sie in einem anderen Monat des Jahres
2021 ein Kindergeldanspruch besteht. Der Einmalbetrag findet beim steuerlichen
Familienleistungsausgleich Berücksichtigung. Je höher das Einkommen,
um so mehr mindert der Kinderbonus die steuerliche Entlastungswirkung.

Gastronomiebetriebe sind von der Corona-Krise besonders betroffen und
können durch die bestehenden Schließungen von der Mehrwertsteuersenkung
nicht profitieren. Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird
daher über den 30.6.2021 hinaus befristet bis Ende 2022 auf den ermäßigten
Steuersatz von 7 % gesenkt. Auf Getränke wird der reguläre Steuersatz
erhoben. Von dieser Regelung sollen auch Cateringunternehmen, Lebensmitteleinzelhändler,
Bäckereien sowie Metzgereien profitieren. Voraussetzung dafür ist,
dass sie verzehrfertig zubereitete Speisen zur Abgabe anbieten.

Unternehmer, die bedingt durch die Corona-Pandemie Verluste erwirtschafteten,
werden durch einen erweiterten Verlustrücktrag unterstützt. So können
Verluste aus 2020 und 2021 steuerlich mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnet
werden. Das dritte Corona-Steuerhilfegesetz sieht vor, den Verlustrücktrag
auf maximal 10 Mio. € (20 Mio. € bei Zusammenveranlagung) zu verdoppeln.
Für den vorläufigen Verlustrücktrag für 2020 gilt dies entsprechend.

Erwachsene Grundsicherungsempfänger erhalten aufgrund der entstehenden
Mehraufwendungen durch die Corona-Pandemie eine einmalige Sonderzahlung in Höhe
von 150 €. Der erleichterte Zugang zur Grundsicherung für Selbstständige
und Beschäftigte mit kleinen Einkommen, die krisenbedingt plötzlich
in Not geraten sind, wird bis zum 31.12.2021 verlängert. Zusätzlich
dazu wird das Rettungsprogramm "Neustart Kultur" verlängert und
ein Anschlussprogramm mit einem Umfang von eine Mrd. € aufgelegt.